Siebe

Siebrahmen | © Haver & Böcker, Oelde, Deutschland

Die Herstellung von Ultraschallsieben wird durch das Artech-Verfahren erheblich vereinfacht, da der Gewebeschallleiter weder getuned werden muss, noch die Abstützelemente für den Gewebeschallleiter in speziellen Positionen (Knotenpunkten) anzuschweiβen sind.

Die Kopplung des Gewebeschallleiters zum Rahmen des Siebbodens führt zu einer besseren Verteilung des Ultraschalls über das Siebgewebe, da die Schallenergie auch vom schwingenden Rahmen aus auf das Gewebe geleitet wird. Dadurch ist das Gewebe zwischen Gewebeschallleiter und Auβenrahmen stärker aktiv als ohne Kopplung zum Rahmen.

Durch die Positionierung des Konverters auβerhalb des Siebbodens ergeben sich folgende Vorteile:

  • Kein Anbacken von Siebgut am Konverter.
  • Vereinfachte, kostengünstigere Abstützmechanik des Konverters zum Rahmen.
  • Einfacheres Handling des Siebbodens, da geringere resultierende Höhe im Vergleich zum senkrecht am Gewebeschalleiter aufgebrachten Konverter.
  • Anpassung der Mechanik an alle gängigen Siebböden möglich.

Die anwendungstechnischen Vorteile:

  • Höchste Durchsätze durch gleichmäβigere Verteilung des Ultraschalls über dem Siebgewebe.
  • Kein oder reduziertes Anbacken am Siebgewebe wegen Frequenz- und Knotenpunktvariation.
  • Reduzierter dynamischer Stress, da die Knotenpunkte in ihrer Position variieren.
Siebrahmen Rechteck | © Haver & Böcker, Oelde, Deutschland
Zylinder | © Haver & Böcker, Oelde, Deutschland

 

"Cool Sieve":

Das zum Gebrauchsmuster angemeldete "Cool Sieve" integriert den Gewebeschallleiter in den Rahmen.

Die Vorteile:

  • leicht zu reinigen
  • keine mechanischen Teile im Pulverfluss
  • gleichmäßigere Verteilung des Ultraschalls auf das Siebgewebe
  • Vermeidung oder starke Reduktion von "Hot Spots"
cool sieves
"Cool Sieve" | Rund- und Rechtecksieb